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Gewerbeobjekt mit Lager-, Logistik-, und Produktionsflächen

99734 Nordhausen

21.780 m²
Grundstück

Bleicheröder Str. 2
99734 Nordhausen

Auf Anfrage
Kaufpreis


Objektbeschreibung

Das 21.780 m² große Grundstück besteht aus einem Flurstück (95/10), welches mit einer Produktionshalle sowie Büroflächen und Sozialbereichen bebaut ist. Im Bebauungsplan Nr. 21 ist das Grundstück als GI Gebiet ausgewiesen. Es liegt eine Stromkapazität von 5 MW an und es gibt die Möglichkeit zur Anbindung an die Fernwärme.
Die Liegenschaft ist umzäunt und an der Hauptzufahrt Bleicheröder Straße erfolgt der Zugang durch die
Schranke am Pförtnerhaus. Hier ist der Parkplatz für 70 PKW sowie eine Anlieferungszone für die Hallen. Die Liegenschaft grenzt weiterhin an die Bochumer Straße sowie an die Ilfelder Straße, von der aus auch eine Feuerwehrzufahrt besteht. Im rückwärtigen Bereich kann eine Freifläche als Außenlager genutzt werden und das Grundstück ist durch ein Tor an der Paul-Ernst-Straße befahrbar.
Das Firmengelände ist nach der Wende stetig gewachsen und die Gebäude wurden nach und nach erweitert, sodass
der historische Kern der Produktionsstätte um weitere Anbauten für Produktion und Lagerung, sowie um einen Bereich für die Kantine und Konferenzen ergänzt wurde. Die Hallenbereiche sind miteinander verbunden und verfügen über ebenerdige Tore.

INFORMATIONEN ZUR LIEGENSCHAFT UND DEREN MÖGLICHE NUTZUNG:
-der Hallenkomplex kann gegebenenfalls einmal
abgeteilt werden ca. 5000qm
-Brandschutzkonzept vorhanden, kann eingesehen
werden
-die Deckenhöhen sind unterschiedlich, jedoch im
Schnitt ca. 6-7m
-das Gebäude verfügt über eine aufgeschaltete
Brandmeldeanlage, Sprinkleranlage, Alarmanlage,
Entrauchungsklappen, Löschwassertank
unterirdisch, Druckluftkompressor und Ölabscheider -Wärmegewinnung über Gas sowie Fernwärme
möglich
-Stromversorgung bis ca. 5 MegaWatt
-handelsübliche Beleuchtung und teilweise LED
Leuchtbänder
-Hallenzufahrten-6 elektrisch gesteuerte Rolltore
-Zufahrt für LKWs gegeben
-laut Bebauungsplan, GI Gebiet, eingetragen als
Produktionsstätte, Umnutzung als Lager und
Logistikfläche möglich
-es sind 2 funktionstüchtige Kranbahnen verbaut (3t
und 5t)
-die Hallen sind beräumt, gereinigt und ab sofort
nutzbar

BODENGUTACHTEN
Die Versiegelung in allen untersuchten Hallenbereichen besteht aus Betonfußböden, die teilweise an ihrer Oberfläche mit Epoxid beschichtet sind und teilweise mit Stahl armiert sind. Die Betonfußböden in den untersuchten Bereichen haben eine Dicke von 30 cm bis > 88 cm.
Unterhalb der Versiegelung wurde überwiegend steinige und kiesige, aber auch in einigen Sondierungen schluffig, feinsandige Auffüllung erbohrt. Die Auffüllung weist Mächtigkeiten zwischen 0,50 m und maximal 1,35 m auf. Generell wurden durch die Rammkernsondierungen in fast allen Bohrungen eine zwischen 25 cm und 85 cm
mächtige Schlufflage mit unterschiedlichen Beimengungen angetroffen. Unterhalb der Schlufflage waren die Sande und Kiese der Niederterrasse ausgebildet.
lm Zuge der Untersuchung wurde nur in einer Probe (RKS 6b-1) eine organoleptische Auffälligkeit festgestellt.
Die Probe besteht aus einer Betonlage, von 0,31 — 0,40 m Tiefe, mit einer Gelbfärbung. Sowohl der Beton oberhalb wie auch unterhalb dieser Lage war nicht verfärbt. Das Material aus allen anderen Bohrungen war organoleptisch unauffällig. In keiner der Bohrungen wurde bis zur maximalen Endteufe von 3,50 m u. GOK Grundwasser oder
Schichtenwasser angetroffen.

GRUNDWASSERGUTACHTEN
Die Ergebnisse der Grundwasseruntersuchung vom Februar 2022 zeigen, dass im Grundwasser in allen vier beprobten Messstellen/Brunnen am Standort die Chromgehalte unterhalb der analytischen Bestimmungsgrenze lagen.
Die festgestellten Gehalte sind niedriger als bei Grundwasserbeprobung vor über 30 Jahren in 1991 ermittelt.
Sie stehen aber in Einklang mit den Analyseergebnissen für den Betriebsbrunnen aus den Jahren 1997 bis 2012.
Die GWM 4 liegt im Grundwasserabstrom des Bereiches mit erhöhten Chromgehalten im Boden bei der ehemaligen Chromatierungsanlage und im seitlichen Abstrom des Bereiches der ehemaligen Wasseraufbereitungsanlage für chromhaltige Spülwässer. Da keine Spuren von Chrom im Grundwasser in der GWM 4 festgestellt wurden, kann davon ausgegangen werden, dass eine Mobilisation von Chrom aus dem Boden aus diesen Bereichen durch die komplette Oberflächenversiegelung, durch die Halle, unterbunden wird beziehungsweise sie so gering ist, dass im Abstrom an der südöstlichen Grundstücksgrenze kein im Grundwasser gelöstes Chrom nachweisbar ist.
Solange die komplette Oberflächenversiegelung in den Bereichen mit erhöhten Chromgehalten in Boden
erhalten bleibt, ist auch nicht davon auszugehen, dass es zu einer Verschlechterung der aktuellen Grundwassersituation kommt.
Die im Zuge der Detailuntersuchung des Bodes abgeleitete mögliche Gefährdung des Grundwassers durch erhöhte Chromgehalte im Boden in zwei Bereichen am Standort /3/ konnte durch diese Grundwasseruntersuchung nicht bestätigt werden. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchung ist keine Gefährdung des Grundwassers durch Chromeinträge aus den identifizierten Bereichen abzuleiten.

Die vollständigen Gutachten können jederzeit eingesehen werden.

NUTZUNGSHISTORIE
Nach Angaben von Eaton wurde der älteste Teil der Produktionshalle, im Osten des Standortes, etwa 1882 errichtet und als Gießerei genutzt. 1986 wurden die Gebäude vom IFA Kombinat erweitert, um Ventile für die Automobilindustrie herzustellen. 1990 wurde die Produktion durch die Nordhäuser Ventil GmbH weitergeführt und 1991 wurde das Werk von Eaton übernommen. Die Produktion und die Gebäude wurden mehrfach (1994, 2002 und 2016) erweitert. Die wesentlichen Produktionsschritte waren das Pressen und Schmieden von Metallteilen zu Ventilrohlingen und die mechanische Metallbearbeitung in zehn Bearbeitungslinien. Teile der Ventile wurden in einigen der Produktionslinien verchromt. Die Produktion wurde Ende 2020 eingestellt. Die Anlagen werden seit Anfang 2021 zurück gebaut. Der Rückbau war zum Zeitpunkt der Geländearbeiten im Oktober 2021 schon weit fortgeschritten.
Der Standort ist als gelöschte altlastverdächtige Fläche im Altlastenkataster beim Landratsamt Nordhausen geführt/Gl.

LAGE
Die Stadt Nordhausen ist durch eine große Branchenvielfalt geprägt. Zu den wichtigsten zählen Maschinen- und Werkzeugbauindustrie, Fahrzeugbau und Motorenentwicklung, Umwelt-, Energie- und Ab-/Wassertechnologie, Bau- und Baustoffgewerbe, Handwerk, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen.
Nordhausen, in der logistischen Mitte Deutschlands gelegen, weist nicht zuletzt aufgrund seiner Lage an der A38, als die wichtigste Verbindungsachse zwischen den Industrieräumen Halle/Leipzig im Osten und Kassel/Göttingen sowie dem Ruhrgebiet im Westen, eine gute Erreichbarkeit auf.
Die Immobilie liegt im Norden Thüringens in Nordhausen. Die Autobahn A38 sowie die Bundesstraßen B4 und B249 sind in wenigen Minuten erreichbar und bieten somit eine sehr gute Anbindung in Richtung Leipzig, Kassel, Hannover, Dortmund und Frankfurt. Über die knapp 30 Fahrminuten entfernte A71 gelangt man zudem schnell in Richtung Erfurt.

Anbieterinformationen

Christoph Wille
Heck Immobilien

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