Sonstige


    100.658 m²
    Grundstück
    480.000 €
    Kaufpreis
    Maklercourtage
    Ja

    Warme Stube im Winter? Hier!

    Anbieterinformationen

    • Beate Protze Immobilien GmbH
    • Thomas Birnstein
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    Objektbeschreibung


    In Zeiten wie diesen erhält die Abkehr von fossilen Brennstoffen einen völlig neuen Sinn. Ja, sie gewinnt ganz praktische Bedeutung, wird völlig ideologiefrei.

    Warum? Nun, wenn Strom und Gas knapp werden, muss man sich Gedanken machen, wie man sich für die nächsten Winter eine warme Stube sichert.

    Ofenbauer merken das schon deutlich - die Nachfrage nach Öfen und Allesbrennern, die mit Kohle oder Holz gefeuert werden, steigt rapide.

    Im Ergebnis werden auch die Preise für Brennholz steigen. Da muss es doch gestattet sein, mal darüber nachzudenken, wie man in den nächsten Jahren preiswert zu Holz kommt, oder?

    Wie wärs mit einem eigenen Wald?

    Unser Vorschlag: Unser Forsthaus sanieren und mit Holz beheizen. Das gibts hier in Hülle und Fülle. Ofen und Kamin sind auch vorhanden.

    Wer dieses Objekt erwirbt, taucht zudem tief in die Geschichte ein. Sie beginnt im Jahr 1712, als ein Rittergutsbesitzer mit der kurfürstlichen Kammer einen Vertrag über Holzlieferung aus dem Hohwald abschloss. Um Wohnraum für einen Förster und Aufenthaltsräume für die Holzfäller, Fuhrleute und Flößer zu schaffen, ließ er mitten im Wald ein Haus errichten. Diesem Zweck diente es ca. 200 Jahre lang an. Danach wurde es als normales Wohnhaus und später auch als Kinderferienlager genutzt.

    Heute wird es durch seine traumhafte Alleinlage vor allem Menschen begeistern, die Ruhe suchen, vielleicht zum Beispiel auch Pferde oder Wildtiere halten möchten. Sie müssen dazu nicht nach Kanada auswandern.

    Und Menschen, die sicher gehn wollen im Winter eine warme Stube zu haben ...
    Baukörper

    • Wohnhaus (9 m x 15 m, teilunterkellert, Denkmalschutzobjekt, früher Gasthof, Wfl. geschätzt 250 m², 4 Zi. oben, unten Gastraum)
    • Gäste- und Saunahaus (10 m x 6 m)
    • Übernachtungsgebäude (37 m x 12 m, Wfl. geschätzt 290 m², 24 Zi.)

    Medien

    • Elt, auch Starkstrom
    • Telefon
    • zwei artesische Brunnen
    • Wasserleitung verlegt, aber nicht angeschlossen
    • nowendige Investition: vollbiologische Kläranlage
    • Dachflächen geeignet für Photovoltaikanlagen

    Außenanlagen

    • befestigter Platz (50 cm Schotter, Flächendrainage) 50 m x 25 m, z.B. als Reitplatz
    • gemauertes Freischwimmbad 5 m x 13 m
    • drei Naturteiche (z.Zt. ohne Wasser)
    • Baumbestand Lärchen und Buchen, auf 50 % der Waldfläche wurde der Fichtenbestand gerodet.

    Bach an der südlichen Grundstücksgrenze
    Der Hohwald ist ein ca. 30 km² großes zusammenhängendes Waldgebiet an der Grenze zwischen der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz. Neben der Forstwirtschaft ist der Hohwald vor allem durch den Bergbau (Lausitzer Granit), die Hohwaldklinik und den Tourismus (Valtenbergturm) bekannt geworden.
    Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohwald_(Waldgebiet)

    Unser Objekt befindet sich in Neustadt in Sachsen (www.neustadt-sachsen.de) am Südwestrand des Hohwaldgebietes und ist sowohl von der Hohwaldstraße erreichbar, die das Waldgebiet südlich des Valtenberges auf einer Länge von knapp acht Kilometern durchzieht, als auch vom 2011 fertiggestellten Autobahnzubringer, der Neustadt mit der Anschlussstelle Burkau der Bundesautobahn A4 (Dresden-Görlitz) verbindet. Von da bis zu unserem Objekt fährt man etwa zwanzig Minuten. Die letzte Teilstrecke führt über öffentliche Feld- und Waldwege, direkt vorm Grundstück überquert man einen malerischen Bachlauf.

    Neustadt wurde 1333 als Goldbergbaustadt erstmals urkundlich erwähnt. Durch die Lage an der vielbefahrenen Salzstraße, die von Halle über Stolpen und Neustadt nach Böhmen führte, gewann die Stadt bereits in den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens als Marktort an Bedeutung. Die größte Veränderung in seiner Geschichte erlebte sie in der Zeit von 1948 bis 1984, als sie sich zum Zentrum des Landmaschinenbaus der DDR entwickelte. Seit 1990 schrumpfte die Landmaschinenherstellung, 2004 wurde sie ganz eingestellt. Seit 2007 fertigt die CAPRON GmbH - Caravan Produktion Neustadt - auf dem ehemaligen Landmaschinenbaugelände Wohnmobile. Weiterhin entwickelten sich seit 1990 zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen in Industrie (z.B. GERODUR, VERITAS, WTK-ELEKTRONIK), Handwerk und Gewerbe, so dass Neustadt nicht nur touristisch, sondern zunehmend auch wieder wirtschaftlich geprägt ist.

    Mit der Neustadthalle, dem Erlebnisbad und dem Sportforum verfügt Neustadt über viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

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