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    Logix Award: Prologis zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet


    Das Prologis Distributionszentrum für den Online-Händler Euziel International in Datteln ist der Gewinner des Logix Award 2021. Am 11. Oktober, dem ersten Abend der diesjährigen Expo Real in München, wurde zum insgesamt fünften Mal der Deutsche Logistikimmobilien Preis (Logix Award) für die beste Logistikimmobilienentwicklung der letzten zwei Jahre in Deutschland vergeben. Zur feierlichen Verleihung versammelten sich rund 100 geladene Gäste aus dem Logistikimmobilienmarkt unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Hygieneauflagen.

    Prologis realisierte die Logistikimmobilie für den Online-Händler Euziel International GmbH mit Sitz in Remscheid in Datteln, Nordrhein-Westfalen. Das Distributionszentrum wurde im September 2020 mit einer Gesamtnutzfläche von 27.806 qm fertiggestellt. Bei der Entwicklung fokussierte Prologis in besonderem Maß auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. So handelt es sich bei dem Objekt um die erste Logistikimmobilie in Deutschland, die nach dem WELL Building Gold-Standard zertifiziert wurde. In Zusammenarbeit mit dem WELL Building Institut hatte Prologis den WELL Building Standard vor einiger Zeit auf Logistikimmobilien angepasst, um ein angenehmes und gesundes Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden zu schaffen. Dies inkludiert unter anderem die Überwachung der Luftqualität und Messung des Klimas, Schallpegelreduktion, Begrünung des Innenbereichs, die Realisierung einer „Living Zone“ sowie ansprechende Außenbereiche.

    Als besonders preiswürdig stufte die Jury zudem die aufwändige Aufbereitung der Industriebrache mit rund 50.000 qm im vom Strukturwandel geprägten (nördlichen) Ruhrgebiet ein. Darüber hinaus ist die Immobilie nach dem DGNB-Platinstandard (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) zertifiziert.

    Prologis gewinnt mit der Auszeichnung zum zweiten Mal in Folge den Logix Award. Bereits 2019 durfte der Entwickler den Preis für die Realisierung des Distributionszentrums in Muggensturm bei Rastatt für den Kosmetikhersteller L’Oréal entgegennehmen. Bei dem Objekt handelte es sich um die erste im Betrieb CO2-neutrale Logistikimmobilie in Deutschland.

    „Wir freuen uns sehr, den Logix Award bereits zum zweiten Mal entgegennehmen zu dürfen. Die Auszeichnung trägt unserem Engagement zu mehr Nachhaltigkeit und ihrer Verknüpfung mit Innovation in der Logistikimmobilien-Branche Rechnung. Innovative und nachhaltige Konzepte wollen wir auch in Zukunft für unsere Kunden weiter vorantreiben. Es macht uns stolz, die Jury mit unserem Ansatz und Konzept überzeugt zu haben“, erklärt Christina Deuß, Capital Deployment Manager bei Prologis.

    Klimaschutz und Ökologie gewinnen an Bedeutung

    Die drei weiteren Finalisten für den Logix Award 2021 waren die Projektentwickler Baytree Deutschland GmbH, die Dietz AG sowie die Garbe Industrial Real Estate GmbH. Alle von diesen Unternehmen entwickelten Projekte stachen besonders unter den Aspekten des Klimaschutzes und der ökologischen Nachhaltigkeit hervor.

    So zeichnete sich Baytree mit seinem Distributionszentrum für Samsung SDS Europe in Magdeburg mit einer Logistikfläche von 64.000 qm besonders durch die Erfüllung hoher ökologischer Standards aus. Außerdem realisierte der Entwickler zahlreiche Maßnahmen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen mit Außenterrassen, einem Obstgarten und Teich sowie ansprechender Außengestaltung.

    Bei der Dietz AG mit ihrem 64.000 qm großen Distributionszentrum für Puma in Geiselwind stach für die Jury besonders der gelungene Ansiedlungsprozess unter Einbeziehung aller Parteien und die Kooperation mit der Kommune hervor. Hinzu kam ein umfassendes Nachhaltigkeitspaket mit LEED Gold-Zertifizierung sowie die Berücksichtigung sozialer Aspekte zugunsten der Mitarbeiter.

    Für das Garbe-Logistikzentrum für Amazon in Achim sprach aus Jury-Sicht der Aspekt der Mehrgeschossigkeit unter Nutzung innovativer Robotertechnologie, aber auch die hohe Zahl an entstehenden Arbeitsplätzen (aktuell bereits 1.900 Arbeitsplätze) sowie die Einbindung der Bevölkerung und Interessenvertreter im direkten Dialog. Neben sozialen Maßnahmen sorgte auch der hohe ökologische Standard mit DGNB Platin-Zertifizierung für eine sehr gute Bewertung dieses Projektes.

    Neue Maßstäbe bei der sozialen Nachhaltigkeit

    „Das Rennen um den Logix Award war in diesem Jahr besonders eng. Entscheidend für die Vergabe des Preises an Prologis war die in Deutschland bislang einmalige Zertifizierung nach dem WELL-Standard, der in besonderer Weise auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen fokussiert und über mehrere Jahre von Expert*innen aus Wissenschaft, Medizin und Architektur entwickelt wurde. Damit setzt das Gewinner-Projekt neue Maßstäbe für den Schutz der Mitarbeitenden in der Logistikimmobilien-Branche“, erklärt der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Christian Kille von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt FHWS, zum Entscheidungsverfahren.

    Dr. Malte-Maria Münchow, Sprecher der Logix Initiative sowie Leitung An- und Verkauf Spezialimmobilien, Deka Immobilien Investment GmbH, hebt hervor: „Erstmals wird 2021 ein Projektentwickler zum zweiten Mal mit dem Logix Award ausgezeichnet. Dies ist überraschend, dennoch hat der innovative Ansatz im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit bei dem Prologis-Siegerprojekt den Unterschied gemacht. Besonders freut sich die Logix Initiative darüber, bei allen Finalisten ein herausragendes Engagement bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in einer Vielzahl von Bereichen zu beobachten. Dies zeigt, dass die Branche bereits mit vielen guten Beispielen vorangeht, um Klima, Umwelt und Mensch zu schützen“.

    Seit 2013 wird der Logix Award alle zwei Jahre an Entwickler von Logistikimmobilien vergeben. Eine unabhängige Jury garantiert dabei ein transparentes Entscheidungsverfahren, denn bei der Auszeichnung müssen komplexe Kriterien erfüllt werden. Die Bandbreite der Ansprüche von Nutzern und Investoren umfasst ökonomische, städtebauliche, ökologische sowie soziale Aspekte. In 2021 wurde der Kriterien-Katalog um Aspekte der Nachhaltigkeit erweitert. Die Jury besteht dabei aus Wissenschaftlern, Architekten, Praktikern sowie Medien und Verbandsvertretern, die jeweils einen differenzierten fachlichen Blickwinkel auf die Projekte haben.

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